Den ersten Wahlgang hat Leonhard Helm gewonnen. Bei der Stichwahl am 18. Februar kämpft die CDU Königstein darum, einen Politik-Wechsel in Königstein zu verhindern. Die Positionen der ALK Kandidatin sind das genaue Gegenteil von dem, was der CDU wichtig ist. Helm liegt nach dem ersten Ergebnis vorn, doch werden sich die beiden verbleibenden Kandidaten noch einmal genau positionieren.
Die CDU will den Wechsel in der Politik verhindern. Deshalb unterstützt sie von Anfang an Bürgermeister Helm. Fraktionsvorsitzender Alexander Hees sagt: „Ein Wechsel im Rathaus bedeutet Stillstand oder gar einen völligen Stopp in den wichtigsten Bereichen der Königsteiner Politik. Das fängt beim Kindergarten-Neubau mit U-3 Betreuung an und hört beim Kurbad auf.“
Stadtverbandvorsitzende Annette Hogh bringt ihre Bedenken auf den Punkt: „Es kann doch nicht sein, dass eine Bürgermeisterin gewählt wird, die öffentlich auf Podiumsdiskussionen erklärt, sie habe nach zwölf Jahren Parlamentsarbeit immer noch nicht alle Punkte des städtischen Haushalts verstanden. Dazu musste der FDP Kandidat ihr auch noch die Sache mit der Gewerbesteuer erklären. Leonhard Helm kann rechnen und hat den Haushalt saniert. Da steht es außer Frage, wer der geeignete Bürgermeister ist.“ Kein unwichtiger Punkt, denn in Königstein ist der Bürgermeister geleichzeitig Stadtkämmerer und damit Herr über die Finanzen.
Hees: „Außerdem hat die ALK bislang jeden städtischen Haushalt abgelehnt, auch den von 2018. Wie soll denn eine ALK Bürgermeisterin damit umgehen?“
Die CDU freut sich über die große Unterstützung, die Helm in der Stichwahl bekommt. Die SPD steht hinter ihm, rät ihren Mitgliedern, Helm zu wählen.
Auch der unabhängige Kandidat Winfried Gann spricht sich für Helm als Bürgermeister aus. Zu der Kandidatin der ALK schreibt er auf seiner Homepage: „Frau Majchrak kann ich leider nicht unterstützen, da sie mir für das Bürgermeisteramt ungeeignet scheint. Wer immer die Bürger, Experten oder Herrn Rohr fragen muss, bevor Entscheidungen getroffen werden können, sollte dieses Amt nicht erhalten.“

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